Eine Fischverarbeitungsanlage ist ein ätzender Ort für eine Pumpe. Das Abwasser ist salzig (Sole, Meerwasser, Eisschmelze), oft gekühlt und voller Schuppen, Eingeweide, Schalenfragmente, Haut und Fett. Salz frisst Gusseisen und die Feststoffe verstopfen alles mit engen Durchgängen. Das richtige Werkzeug ist eine direktgekuppelte selbstansaugende ZWL-Abwasserpumpe aus Edelstahl.
Salz bedeutet rostfrei
Meerwasser und Salzlake machen Meeresfrüchteabwässer aggressiv korrosiv – das ist Edelstahlgebiet wie aus dem Bilderbuch. Das rostfreie ZWL widersteht dem Salz, wo Gusseisen schnell rosten würde, und Edelstahl ist das hygienische, reinigbare Material, das eine Lebensmittelfabrik ohnehin braucht. Gusseisen ist einfach nicht der richtige Körper für einen salzigen, gekühlten Meeresfrüchtestrahl.
Eingeweide, Schuppen und Schale
Fischabfälle sind klumpig und fadenförmig zugleich – Innereien, Schuppen, Haut, Schale und fadenförmiges Gewebe. Der verstopfungsfreie Durchgang des ZWL entfernt Feststoffe bis zu etwa 60 % des Öffnungsdurchmessers und Fasern bis zum Fünffachen davon, sodass die Verarbeitungsabfälle hindurchfließen, anstatt sie zu verstopfen. Da es selbstansaugend ist, sitzt es über dem Abfluss oder der Grube, saugt sich nach der ersten Befüllung selbst an (kein Fußventil) und lässt sich leicht abnehmen und reinigen – wichtig für eine Anlage, die aus Hygienegründen ständig Wasser abspült.
Sortiment für Meeresfrüchte-Pflanzendienst
- Material: Edelstahl – beständig gegen Salz und Salzlösung (pH 2–13)
- Passierbare Feststoffe: bis zu ~60 % des Öffnungsdurchmessers (Schuppen, Innereien, Schalen)
- Durchflussmenge: 8–800 m³/h
- Förderhöhe: 10–80 m
- Selbstansaugende Höhe: 4,5–5,5 m