Deponiesickerwasser ist unangenehm und unvorhersehbar – das ist das ganze Problem. Seine Zusammensetzung ändert sich mit dem Abfall, dem Wetter und dem Alter der Zelle, aber im Allgemeinen ist es aggressiv, reich an Ammoniak und gelösten Salzen, hat einen unterschiedlichen pH-Wert und enthält Sand, Schlamm und Ablagerungen. Eine Pumpe im Sickerwasserbetrieb muss all das überstehen, was auf eine direktgekuppelte selbstansaugende ZWL-Abwasserpumpe aus Edelstahl hindeutet.
Gebaut, um der Chemie standzuhalten
Da Sickerwasser sauer oder alkalisch sein kann und chemisch belastet ist, kommt es vor allem auf das benetzte Material an. Der rostfreie ZWL (ungefähr pH-Wert 2–13) bewältigt die Schwankungen, bei denen Gusseisen korrodieren würde. Bei einem Sickerwassertransfer- oder Sammelsumpf sorgt diese Haltbarkeit dafür, dass die Pumpe betriebsbereit bleibt und nicht vorzeitig ausfällt.
Behandelt die Trümmer und bereitet sich selbst vor
Sickerwasser enthält Sand, Schlamm und Feststoffe, die Pumpen mit engem Spalt verstopfen. Der verstopfungsfreie Durchgang des ZWL scheidet Feststoffe bis zu etwa 60 % des Öffnungsdurchmessers aus, so dass die Ladung hindurchströmt. Und da es sich selbst ansaugt und auf trockenem Boden über dem Sumpf montiert wird, saugt es das Sickerwasser von selbst nach oben – kein Fußventil, das verschmutzen könnte, es saugt sich nach der ersten Befüllung selbst an – und die Wartung erfolgt oberirdisch und nicht unten in einer kontaminierten Grube, was für die Sicherheit auf einer Mülldeponie wichtig ist.
Bereich für Sickerwasserabgabe
- Material: Edelstahl (pH 2–13) für wechselndes, aggressives Sickerwasser
- Passierbare Feststoffe: bis zu ~60 % des Anschlussdurchmessers
- Selbstaussaugende Höhe: 4,5–5,5 m (trocken montiert über dem Sumpf)
- Durchflussmenge: 8–800 m³/h
- Förderhöhe: 10–80 m