Eine Biogasanlage lebt von der Bewegung von Gülle – sie führt Gülle, Lebensmittelabfälle und Ernterückstände in den Fermenter, rezirkuliert Schlamm und pumpt Gärreste ab. Alles ist dick, faserig und gasförmig und eine zuverlässige Möglichkeit, eine Pumpe zu verstopfen, die nicht dafür gebaut wurde. Eine direktgekoppelte selbstansaugende Abwasserpumpe von ZWL erfüllt mehrere dieser Aufgaben gut.
Glasfaser ist die Herausforderung
Vergärungsrohstoffe und Gärreste sind voller langer Fasern – Stroh, unverdautes Pflanzenmaterial, Lebensmittelabfälle. Das ist genau das, was ein gewöhnliches Laufrad umhüllt. Der verstopfungsfreie Durchgang des ZWL reinigt Fasern bis zum Fünffachen des Öffnungsdurchmessers und entfernt Feststoffe bis zu 60 % davon, sodass die faserige Aufschlämmung hindurchfließt. Da es selbstansaugend und trocken montiert ist, saugt es sich selbstständig aus der Auffanggrube oder dem Tank an, bereitet sich nach der ersten Befüllung ohne Fußventil selbst vor und wird über der Erde und nicht in der Gülle gewartet.
Hinweis zu gashaltigen Medien
Gärreste und Futterschlamm können mitgerissene Gase transportieren, und jede selbstansaugende Pumpe kommt damit besser zurecht als eine untergetauchte Pumpe, die überflutet bleiben muss. Halten Sie das Medium innerhalb der Grenzen – Temperatur ≤80 °C, Feststoffe unter etwa 15 % des Gewichts – und der ZWL erledigt den Fermentertransfer sauber. Gusseisen eignet sich für die meisten landwirtschaftlichen Fermenter; Edelstahl lohnt sich dort, wo das Ausgangsmaterial oder der Gärrest korrosiver ist.
Spezifikationen für den Fermenterbetrieb
- Passierbare Fasern: bis zu ~5× Anschlussdurchmesser (Stroh, Ernterückstände)
- Passierbare Feststoffe: bis zu ~60 % des Ports; Feststoffe ≤15 % des mittleren Gewichts
- Mediumtemperatur: ≤80°C
- Durchflussmenge: 8–800 m³/h
- Material: Gusseisen oder Edelstahl