Bei der Zucker- und Stärkeverarbeitung entstehen einige der klebrigsten und organischsten Abwässer überhaupt – Zuckerrohr- und Rübenwaschwasser voller Erde und Fasern, Bagassefragmente, Melasserückstände und stärkehaltiges Prozesswasser, das an allem haftet. Um dies zuverlässig zu bewegen, ist eine direktgekoppelte selbstansaugende Abwasserpumpe von ZWL genau das Richtige.
Fasern, Erde und Klebrigkeit
Zuckerrohr und Rüben kommen in der Erde verkrustet an, und beim Mahlen bleiben Fasern (Bagasse) und Fruchtfleisch zurück. Das ist eine klassische Herausforderung, bei der es nicht zu Verstopfungen kommt, und der ZWL ist dafür gebaut – Feststoffe bis zu etwa 60 % des Anschlussdurchmessers und Fasern bis zum Fünffachen durch sie hindurch, anstatt eine Drossel zu bauen. Durch die Selbstansaugung saugt es sich selbständig aus der Waschwasser- oder Abwassergrube an, bereitet sich nach der ersten Befüllung selbst vor und benötigt kein Fußventil, um sich mit Fasern zu verstopfen.
Warm und saisonal
Mühlenabwasser läuft oft warm, und der ZWL verarbeitet standardmäßig Medien bis zu etwa 80 °C. Eine Mühle läuft auch in der Saison stark und steht außerhalb der Saison im Leerlauf – die kompakte, wartungsarme ZWL passt dazu, mit einer geringen Ausfallrate und einer einfachen, trocken montierten Wartung zwischen den Kampagnen. Gusseisen deckt allgemeines Wasch- und Prozesswasser ab; Edelstahl ist die Wahl, wenn saure Prozessströme (Stärke, Fermentation) involviert sind.
Spezifikationen für Abwasser aus Zuckerfabriken
- Passierbare Feststoffe und Ballaststoffe: Feststoffe bis zu ~60 % des Portweins, Ballaststoffe bis zu ~5x (Bagasse, Zellstoff)
- Mediumtemperatur: ≤80°C
- Durchflussmenge: 8–800 m³/h
- Förderhöhe: 10–80 m
- Material: Gusseisen oder Edelstahl