Schlachtabwässer gehören zu den am schwersten zu pumpenden Abwässern. Es ist fettig, warm, proteinreich und voller Feststoffe – Innereien, Fett, Haare, Bauchmaterial – und es ist die Art von Strahl, der gewöhnliche Pumpen in kurzer Zeit verstopft und korrodiert. Für diese Aufgabe ist eine direktgekoppelte selbstansaugende ZWL-Abwasserpumpe aus Edelstahl die sinnvolle Wahl.
Feststoffe und Fett, entfernt
Der verstopfungsfreie Durchgang des ZWL ist darauf ausgelegt, genau diese Art klobiger, faseriger Ladung durchzulassen – Feststoffe bis zu etwa 60 % des Öffnungsdurchmessers und Fasern bis zum Fünffachen. Stattdessen fließen die Innereien, das Fett und das Bauchmaterial durch, die eine normale Pumpe blockieren. Da es selbstansaugend ist, wird es über der Auffanggrube montiert, bereitet sich nach der ersten Befüllung selbst vor (kein Fußventil) und bleibt für die häufige, gründliche Reinigung zugänglich, die ein Fleischbetrieb aus hygienischen Gründen benötigt.
Edelstahl für die Chemie
Schlachtabfälle sind biologisch aggressiv und werden oft mit heißem Wasser und Reinigungschemikalien abgewaschen. Edelstahl ist hier das richtige benetzte Material – es ist reinigbar und widersteht den korrosiven, sauren Bedingungen (ungefähr pH-Toleranz 2–13 im Vergleich zu Gusseisen 6–9) und verträgt das Medium standardmäßig bis zu etwa 80 °C. Gusseisen eignet sich nur für die mildesten und am stärksten verdünnten Teile des Baches.
Spezifikationen für Schlachtabwässer
- Material: Edelstahl (pH 2–13) empfohlen
- Mediumtemperatur: ≤80°C
- Passierbare Feststoffe: bis zu ~60 % des Öffnungsdurchmessers (Innereien, Bauch)
- Durchflussmenge: 8–800 m³/h
- Förderhöhe: 10–80 m