Der Buchstabe, der diese Pumpe auszeichnet, ist das „L“ – es steht für Direct-Coupled (eng gekoppelt). Bei einer standardmäßigen selbstansaugenden ZW-Pumpe verfügt die Pumpe über eine eigene Welle und Lager und ist über eine Zwischenkupplung und eine Halterung mit dem Motor verbunden. Bei der direktgekoppelten selbstansaugenden Abwasserpumpe ZWL wird das Laufrad direkt auf der Motorwelle montiert. Keine Kupplung, keine separate Lageranordnung in der Mitte. Diese eine Änderung zahlt sich in mehrfacher praktischer Hinsicht aus.
Etwa 30 % weniger Platzbedarf
Durch den Wegfall der Kupplung und der Halterung wird die gesamte Einheit kürzer und kompakter – der Hersteller geht von rund 30 % weniger Stellfläche aus als bei einer gewöhnlichen selbstansaugenden Pumpe der gleichen Leistung. In einem überfüllten Pumpenraum, einer engen Pflanzenecke oder auf einem mobilen Gestell ist dieser Platz echtes Geld wert.
Einfacher zu installieren, weniger zu warten
- Keine Kupplungsausrichtung. Eine falsch ausgerichtete Kupplung ist eine klassische Ursache für Vibrationen und einen frühen Lagerausfall. Da sich das Laufrad auf der Motorwelle befindet, muss überhaupt keine Kupplung ausgerichtet werden – ein ganzer Einrichtungsschritt entfällt.
- Weniger Verschleißteile. Keine Kupplung und keine Zwischenlagerbaugruppe bedeutet, dass weniger Komponenten überprüft und ausgetauscht werden müssen.
- Geringere Ausfallrate, längere Lebensdauer. Weniger bewegliche Teile im Antriebsstrang bedeuten einfach, dass weniger Fehler passieren können.
Der Nachteil gegenüber einem Standard-ZW besteht darin, dass Pumpe und Motor stärker integriert sind, sodass Sie sie als eine engere Einheit warten können. Für die meisten Käufer, die die einfachste und kompakteste Installation wünschen, ist das ein Gewinn und kein Kostenfaktor.
Reichweite und Stellfläche
- Platzbedarf: ca. 30 % kleiner als eine gewöhnliche selbstansaugende Pumpe
- Durchflussmenge: 8–800 m³/h
- Förderhöhe: 10–80 m
- Anschlussgröße: DN25–DN300
- Material: Gusseisen oder Edelstahl