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Funktionsweise der selbstansaugenden ZWL-Pumpe (axialer Rückfluss) — ZWL Direktgekuppelte selbstansaugende Abwasserpumpe
ZWL Direktgekuppelte selbstansaugende Abwasserpumpe

Funktionsweise der selbstansaugenden ZWL-Pumpe (axialer Rückfluss)

Eine klare, einfache Erklärung, wie sich die selbstansaugende ZWL-Abwasserpumpe mit axialem Rückfluss selbst ansaugt und Feststoffe bewegt – kein Fachjargon, nur der Mechanismus.

Spezifikationen
Durchflussrate8–800m³/h
Kopf10–80m
Leistung1.5–75kW
Einlass-/AuslassdurchmesserDN25–DN300
MaterialGusseisen, SS304, SS316L

Produktübersicht

„Selbstansaugend“ klingt wie Magie, wenn Sie noch nie einen von innen gesehen haben. Das ist es nicht – es ist ein nettes Stück Strömungsmechanik. Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie die direktgekoppelte selbstansaugende Abwasserpumpe ZWL tatsächlich funktioniert.

Die Teile, die die Arbeit erledigen

Im Inneren der Pumpe befindet sich das Laufrad in einer eigenen Laufradkammer, daneben eine Druckkammer (Auslasskammer) und ein Gas-Flüssigkeits-Trennrohr mit Gitter. Außerdem gibt es oben ein Wassereinfüllventil, am Einlass eine Rückschlagventilklappe und unten eine Ablassschraube. Das Laufrad wird direkt auf der Motorwelle montiert – das ist der „L“-Teil (direktgekoppelt).

Die Priming-Sequenz

  1. Im Ruhezustand verbleibt eine Ladung Flüssigkeit im Pumpenkörper (Sie geben diese bei der ersten Inbetriebnahme einmalig über das Füllventil hinzu).
  2. Beim Start dreht sich das Laufrad und schleudert die gespeicherte Flüssigkeit nach außen, wobei es Luft aus der Saugleitung mitreißt.
  3. Das Luft-Flüssigkeits-Gemisch trifft auf die Gas-Flüssigkeits-Trennkammer. Die Flüssigkeit läuft durch das Gitter zurück in die Arbeitskammer; Die Luft entweicht aus dem Auslass.
  4. Die Pumpe wiederholt diesen Vorgang tausende Male pro Sekunde und saugt kontinuierlich Luft aus der Saugleitung ab, wodurch ein Vakuum am Einlass entsteht, das das Medium nach oben zieht. Sobald die feste Flüssigkeit ankommt, wird die Pumpe angesaugt und läuft wie eine normale Kreiselpumpe: Das Laufrad erzeugt Saugkraft am Einlass und Förderhöhe am Auslass.

Warum es auch Feststoffe übergibt

Das Laufrad und die Strömungskanäle sind weit und offen geformt, sodass dieselbe Pumpe, die sich selbst ansaugt, auch Feststoffe bis zu etwa 60 % des Öffnungsdurchmessers und Fasern bis zum Fünffachen durchlässt – das ist die „nicht verstopfende“ Hälfte ihres Namens.

ZWL-Serie auf einen Blick

  • Durchflussmenge: 8–800 m³/h
  • Förderhöhe: 10–80 m
  • Selbstansaugende Höhe: 4,5–5,5 m
  • Passierbare Feststoffe: bis zu ~60 % des Anschlussdurchmessers
  • Material: Gusseisen oder Edelstahl

Typische Anwendungen

  • Abwasserpumpen
  • selbstansaugende Übertragung
  • Verstopfungsfreier Betrieb
  • Drainage
  • Handhabung von Gülle und Suspension
  • Industrieabwasser

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