Die meisten Exportaufträge werden nicht mit Standard 380 V und 50 Hz ausgeführt. Sie sind auf das abgestimmt, was der Zielstandort tatsächlich liefert, und genau dafür gibt es die kundenspezifische Motorenfertigung. 400 V, 415 V und 480 V bei 50 oder 60 Hz sind im gesamten WQ- und QW-Bereich alle realistisch, ohne dass sich die hydraulische Leistung ändert. Lediglich die Wicklungsparameter passen sich der Zielspannung und -frequenz an.
Ein Planungsdetail ist besonders für EPC- und Ausschreibungsteams wichtig: Das endgültige Leistungskurvendokument wird erst ausgestellt, wenn die Motorspezifikation bestätigt ist, sodass die Dokumentation von Sonderanfertigungen länger dauert als die von Lagereinheiten. Das Erhöhen der Spannungs- und Frequenzanforderungen früh im RFQ-Prozess und nicht erst spät, macht den Unterschied zwischen einer geringfügigen Planungsnotiz und einem Engpass kurz vor der Einreichungsfrist aus.